Unternehmen

Unsere Firmengeschichte

1948

Schlossermeister Edmund Walz gründete die Ursprungs-Firma Edmund Walz, Schlosserei und Heizungsbau mit Sitz in der Peterstraße 25 in 63263 Neu-Isenburg. In den ersten Jahren bot die Firma fast ausschließlich Bauschlosserarbeiten an. Es wurden aber auch Gartenstühle hergestellt, die z. B. im Café Lang in Frankfurt am Main Verwendung fanden. Heute steht dort ein mehrgeschossiges Bürohaus, und an Café Lang wird sich kaum ein Frankfurter mehr erinnern.

 

50er

Mit Beginn der 50er-Jahre wurde der Anteil des Heizungsanlagenbaus größer. Damals war Edmund Walz in Neu-Isenburg die zweite Firma, die Heizungsanlagen erstellte.

1954 errichteten Edmund Walz und die damaligen Mitarbeiter in Eigenleistung die Werkstatt in der Peterstraße 1 in Neu-Isenburg.

Edmunds Sohn Werner trat 1957 nach dreijähriger Berufsausbildung als Schlossergeselle in die Firma ein, legte am 23. Juli 1965 die Meisterprüfung ab und arbeitete bis zum Rentenbeginn 2004 in der Firma.

 

60er

Bis zum Ende der 60er-Jahre kamen die Mitarbeiter überwiegend aus Jossgrund, der Heimat von Edmund Walz, und legten ihren täglichen Arbeitsweg anfänglich mit dem sogenannten öffentlichen Arbeiterbus zurück. Später setzte Edmund Walz für seine Mitarbeiter ein eigenes Fahrzeug (VW Bus) ein. 

Unzufrieden mit der Qualität der bis dahin zur Verfügung stehenden technischen Berechnungen der Heizanlagen, begann Wolfgang Walz sich immer stärker für den theoretischen Teil des Heizungsanlagenbaus zu interessieren. Er studierte an der Ingenieurschule Esslingen Studium des Maschinenbaus, Fachrichtung Heizung – Lüftung, und schloss erfolgreich als Dipl.-Ing (FH) ab. Im Sommer 1968 trat er als Ingenieur in die Firma ein. Sein Kommilitone und Freund Erhard Knecht konnte auch als Mitarbeiter gewonnen werden. Die beiden jungen Ingenieure planten fortan die technischen Anlagen und erweiterten das Leistungsangebot mit Lüftungs- und Sanitärtechnik.

 

70er

Senior Edmund Walz überließ den jungen Leuten im Wesentlichen das Feld, unterstützte, wenn er es für sinnvoll hielt, bremste aber auch manchmal.

Im August 1977 begann Uwe Rossteutscher seine Ausbildung als Zentralheizungs- und Lüftungsbauer (so die damalige Berufsbezeichnung)  in unserem Unternehmen. Durch Fortbildungen wurde er zu unserem Kundendiensttechniker, speziell für Heizungsanlagen, und sorgt mit seinem Wissen und Können für unsere Kunden.

Die Außendarstellung wurde geändert, ein neues Firmenlogo entwickelt, die Namensgebung geändert, aus Edmund Walz, Schlosserei und Heizungsbau wurde WALZ-WÄRME Edmund Walz.

 

80er

Im Oktober 1982 verließ Erhard Knecht die Firma, um freiberuflich und selbständig als planender und beratender Ingenieur zu arbeiten.

Nach dem Tod von Edmund Walz entstand im Dezember 1983 die Walz-Wärme GbR, Inhaber waren Lina Walz, die Witwe des Firmengründers Edmund Walz und ihre Söhne Werner und Wolfgang. Wolfgang Walz übernahm die Firmenleitung, während Werner Walz die Interne Projektkoordinierung und Baustellenorganisation übernahm und auch den Kundendienst führte. Der Kundenkreis wuchs stetig, Auftraggeber waren Architekten, Behörden, Firmen, Private Bauherren und Wohnungsbaugesellschaften.   

Als eines der ersten Unternehmen im Landkreis Offenbach führte Walz Wärme Edmund Walz Fußbodenheizungen aus Kunststoffrohren aus, wobei das Besondere damals war, dass der Heizungsbauer auch den Fußbodenaufbau herstellte in Kooperation mit Estrichpartnerfirmen. Der Estrich wurde zum Heizkörper des Gebäudes. Für ein Fertighausunternehmen baute Walz Wärme Edmund Walz praktisch in ganz Deutschland diese Heizflächen. Die Insolvenz des Fertighausunternehmens 1984 traf auch Walz Wärme Edmund Walz schwer.

Bereits zu dieser Zeit installierte die Firma kombinierte Heizungsanlagen mit mehreren Wärmeerzeugern, z. B Wärmepumpen, Kaminöfen, Sonnenkollektoren und Kesseln zur Verbrennung von Öl und Gas. Herzstück dieser Anlagen war die „intelligente Wärmestation “, mit integrierten Wärmetauschern zur hygienischen, Legionellen-freien Warmwasserbereitung.

 

1987

Die Firma wurde in die heutige Walz-Wärme GmbH umgewandelt.

 

90er-Jahre

Die Walz-Wärme GmbH war als Subunternehmer für mittelständische und auch größere deutsche Baufirmen sehr gefragt. Häufig war sie auch auf der Rhein Main Air Base tätig. Hier half sie bei der Modernisierung von dienstlich genutzten Gebäuden der US Air Force und US Army, aber auch von Wohngebäuden in Gateway Gardens. Praktisch ausschließlich Heizungsbau genügte zur Vollbeschäftigung.

In dieser Zeit begann Edmund Walz, Sohn von Werner Walz, sich für Beruf und Tätigkeit von Großvater, Vater und Onkel zu interessieren. Nach einer kaufmännischen Berufsausbildung sowie seiner Zivildienstzeit jobbte er in der GmbH und erlernte als zweiten Beruf den des Heizungs- und Lüftungsbauers. Seitdem ist auch er im Familienbetrieb tätig. 

Eine Woche nach Ostern 1997 verstarb Lina Walz. Werner und Wolfgang Walz übernahmen deren Gesellschaftsanteile. Wolfgang Walz blieb Geschäftsführer.

 

2000er

Mit dem Hereinwachsen von Edmund Walz in die Führungsaufgaben verbreiterte Walz Wärme GmbH auch wieder ihren Leistungsumfang. Seitdem werden auch die Installation von Sanitärtechnik in Neu- und Umbauten angeboten, sowie Modernisierungen von Bädern einschließlich der Kooperation mit anderen Gewerken, z. B. Fliesenlegern, Raumausstattern und Elektrikern.

Seit etwa 2006 bietet Walz Wärme GmbH für private Bauherren von Passivhäusern die Installation haustechnischer Anlagen mit unterschiedlichsten Anforderungen und Wärmequellen an. Etwa in Darmstadt Kranichstein, Baugebiet K 6, wurden viele Objekte betreut. Durch diese Projekte konnte die Firma ihre Expertise auf großer Bandbreite unter Beweis stellen. Zum Beispiel mit:

       Heizungsanlagen, die Fernwärme mit thermischer Solarenergie kombinieren

       Passivhäuser mit Pelletsheizungen

       Wohnhäuser mit Luft-Wasser-Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen der Fußbodenflächen

       Wasser-Wasser-Wärmepumpen auch für Mehrfamilienhäusern zum Heizen und zur Trinkwasserbereitung

       den lufttechnischen Anlagen entsprechend der Erfordernissen von Passivhäusern

 

2010 übertrug Werner Walz seine Gesellschaftsanteile an seinen Sohn Edmund. Seitdem sind Edmund Walz und Wolfgang Walz die Gesellschafter der GmbH. 

In all den Jahren des Firmenbestehens entwickelte sich ein partnerschaftliches Verhältnis mit den Herstellern der empfohlenen Produkte und Großhandelshäusern.

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